Dialog Projekt „karibuni @ddis abeba“ erfolgreich abgeschlossen.

 

Nach Monaten der intensiven Organisation und Vorarbeit, des kreativen Austauschs und schließlich intensiver gemeinsamer Proben hat das Projekt „karibuni @ddis abeba“ die Resultate der künstlerischen Zusammenarbeit im September 2013 auf der Bühne präsentiert.

Vom NRWKULTURsekretariat angeschoben und gefördert ermöglichte das Projekt MusikerInnen aus vier verschiedenen Nationen an einer gemeinsamen Musik zu arbeiten und sie auf der Bühne zu präsentieren.
Es war ein inspirierendes und nachhaltiges Erlebnis für alle Beteiligten. Eine Synthese der verschiedenen kulturellen und individuellen musikalischen Vorlieben und Einflüsse zu erarbeiten war ein höchst kreativer Prozess.

Josephine Kronfli schreibt moderne, äthiopische Lieder und thematisiert darin ihre äthiopische Heimat und das Leben im „Globalen Dorf“; Martha Teferra lässt mit ihrer Krar, der traditionellen Schalenleier, die höfische Musik ihres Landes auferstehen; Minase Hailu ist als begehrter Tournee-Musiker mit allen Größen des Ethio-Jazz und der äthiopischen Pop-Musik unterwegs; Fara Diouf aus dem Senegal ist Europa weit als Perkussionist auf Tour; Jorge dos Santos Sousa steht für die Verbindung von portugiesischem Gesang und Musik der ehemaligen portugiesischen Kolonien; Pit Budde hat mit afrikanischen Musikern in Tansania, Sambia und Äthiopien gearbeitet, dazu mit Musikern aus dem Orient, Lateinamerika, mit Inuit und Indianern; Klaus Jochmann hat eine lange Erfahrung in der musikalischen, interkulturellen Zusammenarbeit.

All diese Einflüsse und Erfahrungen trafen in einem kreativen Prozess aufeinander, nach dessen Abschluss alle beteiligten MusikerInnen sich eine Fortsetzung der gemeinsamen musikalischen Arbeit wünschen.

„Das multinationale Ensemble „Karibuni“ (7 Musiker aus Äthiopien, Senegal, Portugal und Deutschland) traten mit einem reichhaltigen, teils traditionellen Instrumentarium und einem perfekt einstudierten Programm auf, das mit charmant erläuternder Conference und in sympathisch lockerem Zusammenspiel dargeboten wurde und rasch das Publikum zum Mitsingen und gar -tanzen animieren konnte. Eine Band, die mit seiner Titelmischung aus traditionellen äthiopischen, portugiesischen und deutschen Beiträgen begeisterte.
„Karibuni“ passt auch aufgrund des deutlich vertretenen Engagements für ein Zusammenleben der Kulturen perfekt zum Arbeitsschwerpunkt des Bochumer Kulturrats! Fortsetzung erwünscht!
…es war ein grandioser Abend mit Euch!“


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